Clube Atlético Mineiro Geschichte

 

Es gibt Vereine, die jedes Jahr große Siege feiern und so zur Legende werden. Andere benötigen hingegen weitaus weniger: Eine – nach Möglichkeit – hundertjährige Tradition, leidenschaftliche Anhänger und ehemalige Stars. Sie sind ebenfalls Ausdruck der Größe eines Vereins und büßen auch in schwierigen Zeiten nicht an Bedeutung ein. In Brasilien gehört Atlético Mineiro, das trotz aller Höhen und Tiefen einen großartigen Ruf genießt, zu den würdigsten Vertretern dieser Gruppe.

Von der Bedeutung des Vereins zeugen alleine die mehr als 40 regionalen Titel, die der Klub in seiner über 100-jährigen Klubgeschichte gewonnen hat. Es waren aber zwei andere Titel, die ganze vier Jahrzehnte auseinander liegen, die seine Stärke auf dem Platz unter Beweis stellen sollten: der Gewinn der Brasilianischen Meisterschaft 1971 und der Sieg bei der Copa Libertadores 2013.

In den vier Jahrzehnten, die dazwischen liegen, wurde die Stärke Mineiros dennoch zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. Dies ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, welche Spieler das schwarz-weiß gestreifte Trikot in der Vergangenheit getragen haben und dass die zahlreichen Anhänger stets treu hinter dem Verein standen, selbst als die Rivalen die wichtigen Titel gewannen oder 2005 sogar der Abstieg in die zweite Liga besiegelt wurde.

Diese Fans zeichneten auch maßgeblich für den kontinentalen Erfolg 2013 verantwortlich, der sich wie eine Entschädigung für die Jahre der Treue und unbändigen Leidenschaft anfühlte. Der Titelgewinn bestätigte die Generation von Ronaldinho, Victor, Bernard und Jô und hob diese auf eine Stufe mit Dadá Maravilha (Held der Meistermannschaft von 1971), Nelinho, Toninho Cerezo, Éder und Reinaldo, die hauptverantwortlich waren für die Serie von regionalen Titeln, die der Verein zwischen 1970 und 1980 gewann und die den meisten Platz in den Vitrinen einnehmen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass sich der größte Schatz nicht in einer Vitrine befand, sondern auf den Tribünen saß.

Die Geburtsstunde einer Institution
Der älteste Klub des Bundesstaates Minas Gerais, Atlético Mineiro Foot Ball Club, wurde am 25. März 1908 von einer Gruppe von 22 jungen Männern gegründet. Knapp zwölf Monate später fand die erste offizielle Begegnung gegen Sport Futebol Clube statt, das mit einem überraschenden 3:0-Sieg über die damals beste Mannschaft von Belo Horizonte endete.

Sport forderte eine sofortige Revanche, musste sich aber erneut mit 0:2 geschlagen geben. Erst als das dritte Aufeinandertreffen mit 4:0 für den Neuling endete, gab sich der Rivale geschlagen. Atlético hatte sich rasch etabliert und erfreute sich mit jedem Sieg zunehmend größerer Beliebtheit.

Bald darauf wurde der Klub in Clube Atlético Mineiro umbenannt. Die Spieler sollten fortan mit schwarz-weiß gestreiften Trikots auflaufen.

Die Entstehung einer Legende

Atlético gewann im Jahr 1914 seinen ersten Titel und krönte sich im darauf folgenden Jahr zum ersten Meister des Bundesstaates Minas Gerais. Dies war jedoch kein Vorbote einer bevorstehenden Dominanz – diese Ehre wurde zunächst América Mineiro zuteil, das sich in den zehn darauf folgenden Jahren die Meisterschaft sicherte.

Atlético benötigte unbedingt einen Helden, und als Mario de Castro bei seinem Debüt im Jahr 1925 gleich ein Hattrick gelang, war die Erwartungshaltung der Fans groß, in ihm den lang ersehnten Star gefunden zu haben. Die Meistertitel der Jahre 1926 und 1927 bestätigten schließlich die Erwartungen.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren Atlético und América die größten Rivalen im Kampf um den Titel des Bundesstaates Minas Gerais. In den 40er-Jahren entwickelte sich jedoch zwischen Atlético und Cruzeiro eine der erbittertsten Rivalitäten Südamerikas. In diesem Duell behielt Atlético bis in die 60er-Jahre die Oberhand, ehe Raul, Wilson Piazzo, Dirceu Lopes und Tostão das Team von Cruzeiro zu einem der gefürchtetsten in ganz Brasilien machten.

Atlético antwortete mit dem Gewinn der brasilianischen Meisterschaft von 1971, der insbesondere das Verdienst seiner Stars Humberto Monteiro, Ângelo, Humberto Ramos, Oldair und allen voran Dadá war. Damals durchlebte der Fussball in Brasilien ein goldenes Zeitalter, zumal die Seleção mit Rivelino, Jairzinho, Tostão und Pelé gerade zum dritten Mal Weltmeister geworden war. Zum ersten Champion in der Geschichte der brasilianischen Meisterschaft krönte sich jedoch nicht der FC Santos mit Pelé, Corinthians São Paulo mit Rivelino, Botafogo mit Jairzinho oder Cruzeiro mit Tostão, sondern Atlético Mineiro.

Maßgeblichen Anteil an diesem unerwarteten Erfolg hatte der wieselflinke Angreifer Dario, der sowohl mit dem Fuß als auch per Kopf für seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bekannt war. Während Dadá beim dritten Titelgewinn 1970 nur Ersatzspieler war, stahl er nur ein Jahr später allen die Schau und sicherte der von Telê Santana betreuten Mannschaft zum ersten Mal den Gewinn der brasilianischen Meisterschaft.

Kurze Zeit später sollte eine andere Generation bei Atlético glänzen. Zwischen 1976 und 1989 gewann Atlético nicht zuletzt aufgrund der starken Leistungen von João Leite, Luizinho, Nelinho, Paulo Isidoro, Toninho Cerezo, Éder und des legendären Reinaldo – dem größten Spieler des Klubs und einem der besten brasilianischen Stürmer aller Zeiten – insgesamt elf Mal die Meisterschaft des Bundesstaates. Im Endspiel um die brasilianische Meisterschaft musste sich die Mannschaft indes zwei Mal geschlagen geben: 1977 gegen São Paulo und drei Jahre später gegen Flamengo. Und es kam noch schlimmer: Viele Jahre vergingen, bis Atlético wieder an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen sollte.

Heute
Bisher brachte das neue Jahrtausend für Atlético Mineiro nur wenige Höhen. Trotz eines vielversprechenden Starts – Gewinn der Mineiro-Meisterschaft im Jahr 2000 und Einzug in das Viertelfinale der Copa Libertadores im selben Jahr – zeigte die Leistungskurve kontinuierlich nach unten. Während der Gang in die zweite Liga 2004 abgewendet werden konnte, wurde er nur ein Jahr später traurige Gewissheit. Zudem gewann der Verein sechs Jahre in Folge nicht den Titel des Bundesstaates – eine Negativserie, die es seit den 20er-Jahren nicht mehr gegeben hatte.

Die Höhen und Tiefen sollten auch in den kommenden Jahren fortbestehen – und das, obwohl 2007 der erneute Aufstieg gelang und auch die regionale Meisterschaft gewonnen wurde. Eine weitere schwierige Phase hatte der Verein 2011 zu überstehen, als erneut der Abstieg in die zweite brasilianische Liga drohte. Unter der Führung von Cuca umschiffte Atlético aber nicht nur die felsigen Klippen, sondern vollzog auch einen kompletten Kurswechsel, der zwei Jahre später im Gewinn der Copa Libertadores mündete.

Punktuelle Verstärkungen sowie die Verpflichtung von Hochkarätern wie Ronaldinho gaben dem Verein die alte Stärke zurück. Die neue Personalpolitik gipfelte im Gewinn der regionalen Meisterschaften 2012 und 2013, der brasilianischen Vizemeisterschaft und schließlich des kontinentalen Titels – und dies mit einer überragenden Offensive und dramatischen Siegen nach Elfmeterschießen gegen die Newell’s Old Boys im Halbfinale und Olimpia Asunción im Endspiel. Atlético, das zu diesem Zeitpunkt bereits ein großer Verein war, sollte fortan auch international Beachtung finden.

Das Stadion
Das Estadio Mineirão, eines der eindrucksvollsten Stadien Brasiliens, ist Eigentum des Bundesstaates Minas Gerais und Heimstätte von Atlético und Cruzeiro. Nach seiner Eröffnung im Jahr 1965 wurde es zwischen 2010 und 2012 für den FIFA Konföderationen-Pokal und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ umfangreich saniert. Während der Umbauphase des Estadio Mineirão hat das Estádio Independência des Rivalen América für Atlético an Bedeutung gewonnen: Dort blieb der Verein 38 Spiele lang ohne Niederlage und bestritt bis auf das Endspiel praktisch alle Begegnungen der erfolgreichen Copa Libertadores 2013.

 

FIFA.com

Fluminense 0 x 0 Olímpia

Tricolor domina o rival, mas não consegue abrir vantagem na disputa por vaga na semifinal da Taça Libertadores. Jogo da volta é na próxima quarta

Ao longo da semana, o técnico Abel Braga chegou a dizer que preferia um empate sem gols a uma vitória simples com gol marcado pelo Olimpia, mas diante do domínio territorial durante toda a partida, o empate em 0 a 0 contra time paraguaio, nesta quarta-feira, acabou em sabor amargo para o Fluminense em São Januário. A forte retranca montada pelo treinador Ever Almeida surtiu efeito e deixou o Tricolor sem respostas, mesmo depois da expulsão de Aranda, aos 35 minutos do segundo tempo da partida de ida das quartas de final da Taça Libertadores. Uma frustração para o público de 14.215 pagantes (16.907 presentes), com renda de R$ 544.110,00.

A missão do Fluminense agora é conseguir no Paraguai os gols que não marcou no Rio. A partida de volta acontece no estádio Defensores del Chaco, em Assunção, na próxima quarta-feira, às 22h (horário de Brasília). Quem vencer fica com a vaga nas semifinais. Empate em 0 a 0 leva a partida para os pênaltis e qualquer outra igualdade classifica a equipe de Abel. Antes disso, porém, o Tricolor tem outro compromisso importante, sua estreia no Campeonato Brasileiro, neste domingo, contra o Atlético-PR, em Macaé.

– Não foi o que a gente esperava, mas agora ao menos a vantagem do empate com gols é nossa. Mas a gente podia ter feito um gol para sair com a vitória – avaliou o artilheiro Fred.

Leandro Euzébio jogo Fluminense Olimpia (Foto: Nelson Perez / Fluminense. F.C.)
Leandro Euzébio desperdiça grande chance no início da partida (Foto: Nelson Perez / Fluminense. F.C.)

Forte retranca paraguaia

Durante os últimos dias, o tom do discurso do Olimpia era claro. Um empate, ou até uma derrota, desde que com gols marcados, seriam considerados bons resultados. Por isso, era previsível a postura extremamente defensiva que o time paraguaio levou a campo. Um ferrolho do técnico Ever Almeida. No esquema tático, o 3-5-2 poderia até dar a impressão de um time traiçoeiro, mas a verdade é que seus jogadores mal passavam do meio-campo com perigo.

Prevendo isso, Abel Braga lançou os velozes Rhayner e Weillington Nem ao lado de Fred no ataque. Os dois, em jogadas combinadas com Carlinhos e Bruno, tentavam abrir espaços na defesa. Para combater, os paraguaios jogavam duro. Foram 11 faltas só no primeiro tempo. Tanto que Bruno e Rhayner, em dois lances, pediram pênalti – inexistentes – em contatos dentro da área.  Fred também reclamou quando a bola bateu na mão do zagueiro paraguaio dentro da área, mas o árbitro Roberto Silvera ignorou.

A vida tricolor poderia ter ficado bem mais fácil logo aos cinco minutos. Em jogada treinada por Abel durante a semana, Wellignton Nem cruzou, Leandro Euzébio entrou por trás dos zagueiros e apareceu sozinho, mas demorou a chutar e o goleiro Martín Silva salvou. O Tricolor cercou constantemente a área adversária, encurralou o Olimpia. Só que chances claras, efetivamente, criou poucas na primeira etapa.

Wellington Nem jogo Fluminense Olimpia (Foto: Reuters)
Atacante Wellington Nem recebe forte marcação de dois jogadores do Olimpia (Foto: Reuters)

Flu mais objetivo

No intervalo, o atacante Fred pediu um time mais objetivo. Abel inverteu seus pontas, com Wellington Nem pela esquerda e Rhayner pela direita. E logo nos primeiros minutos da segunda etapa a torcida acordou com lances de perigo dos dois. O Olimpia não tinha nenhuma vergonha em se limitar aos chutões para frente e o espaço era artigo raro para o Fluminense. Aos 19, no entanto, o camisa 9 deixou Rhayner em boas condições dentro da área. Ele chegou a driblar o goleiro, mas perdeu ângulo e chutou mal.

A chuva que começou a cair ainda na primeira etapa dificultava a missão tricolor, que insistia nas jogadas pelas laterais e bolas alçadas na área. Abel, então, lançou Rafael Sobis no lugar do lateral Bruno, para aumentar ainda mais o poder ofensivo. Dois minutos depois, Wagner apareceu na cara do gol em lançamento de Jean, mas o meia chegou atrasado. Sobis voltou a protagonizar lance de perigo em cobrança de falta, mas Martín Silva espalmou. A pressão seguiu intensa, principalmente após a expulsão de Aranda, aos 35, mas o Flu não conseguiu seu gol.

Renato Maurício Prado analisa Fluminense 0 x 0 Olímpia e seus desdobramentos futuros

BRAPAR

O técnico Abel elogiou tanto o 0 a 0 (chegou a dizer que era melhor que 2 a 1), que acabou conseguindo. Seu Fluminense não sofreu gols, mas também não fez.

O 0 a 0 com o Olímpia, em São Januário, frustrou a torcida e até os jogadores tricolores e a decisão da vaga ficou para o jogo no Defensores del Chaco.

É verdade que o Fluminense tem jogado melhor como visitante do que como mandante. Mas, em casa, o Olímpia tem feito o seu dever de casa.

Vai ser uma pedreira para o time de guerreiros, mas nada está perdido.

 

Coluna redigida pelo jornalista Renato Maurício Prado para o jornal carioca O GLOBO no dia 23 de maio de 2013

Curtinha: Olimpia opta por não fazer reconhecimento do gramado

Fluminense não cria qualquer barreira para o rival conhecer São Januário, palco da partida, mas clube paraguaio decide realizar treinamento na sede do Flamengo

Delegação do Olimpia, chegada ao Rio (Foto: Rafael Cavalieri / Globoesporte.com)

Delegação do Olimpia chega ao Rio para duelo com o
Flu (Foto: Rafael Cavalieri / Globoesporte.com)

O Olimpia desembarcou no  Rio de Janeiro no início da madrugada desta terça-feira. O time realizará apenas um treinamento antes da partida contra o Fluminense, que começa a definir uma vaga nas semifinais da Libertadores. Apesar de ter sido autorizado pelo Tricolor a realizar o reconhecimento do gramado de São Januário, palco do jogo, a comissão técnica do time paraguaio preferiu realizar o treino na Gávea, sede do Flamengo, a partir das 16h (de Brasília).

A medida não é inédita. O técnico Ever Almeida não faz questão de conhecer o local dos jogos e tomou a mesma decisão em outros jogos desta Libertadores. Fluminense e Olimpia começam a decidir uma vaga nas semifinais da competição sul-americana na próxima quarta-feira, às 22h (de Brasília), em São Januário. A segunda partida será realizada no dia 29 de maio, no Estádio Defensores del Chaco, em Assunção.

 

Globo Esporte.com

Luxemburgo e Libertadores, uma relação sem final feliz

5 títulos do Campeonato Brasileiro, 11 estaduais, 1 Copa do Brasil e um Brasileiro da Série B, em 1989. Passagem pela Seleção Brasileira e pelo Real Madrid.

Sinônimo de títulos na década de 90 e na primeira metade dos anos 2000. Um dos poucos a aliar futebol ofensivo com resultado, sempre com muitas contratações para um “projeto” vencedor.

Esse é Vanderlei Luxemburgo. São muitos títulos. Mas nenhum internacional.

Na Libertadores, participou de 7 edições com 6 clubes diferentes e conseguiu no máximo uma semifinal, em duelo cardíaco com o Grêmio de Mano Menezes. Foram favoritismos que não se concretizaram e falhas em momentos decisivos, a maioria das vezes pelo critério de gol fora de casa.

No Grêmio, teve carta branca para trazer Dida, Barcos, Vargas, André Santos e Cris e montou um um 4-2-3-1 que procurava Barcos e lançava demais para Vargas, mas pecou na defesa com as expulsões de Cris. Estático demais, o Grêmio não deu liga e mudou o esquema, quando o mais lógico seria adaptar o 4-4-2 que deu certo no Brasileirão.

Contra a LDU, o Grêmio sofreu com a inércia em campo e deu vexame contra o Huachipato. Faltou a velocidade que Luxa corrigiu na melhor exibição do torneiro, contra o Fluminense. Mas falhas bobas e um recuo inexplicável, mesmo em casa contra o Fluminense, minaram o desempenho do time, cruelmente castigado pelo gol no fim e pelo regulamento. A opção por Elano como “secretário” de Pará e a péssima fase de Barcos colaboraram para a derrota.

Como explicar o insucesso internacional de um dos maiores treinadores brasileiros de todos os tempos? Um resgate tático pode apontar os erros e acertos do treinador ao longo do tempo.

Revelação após o título Paulista e o vice no Brasileirão em 1990, Luxemburgo chegou ao Flamengo, time que já se declarou torcedor, para montar a base e aproveitar o veterano Júnior como meia. O 4-3-3 com os jovens Zinho, Paulo Nunes e Marcelinho Carioca entusiasmou pela campanha com 3 vitórias e 3 empates na fase de grupos e venceu o jogo de ida na base da cabeçada de Gaúcho, a jogada forte do time. O time não suportou a pressão da Bombonera, recuou demais  e sofreu o último dos 3 gols xeneizes no contra-ataque, quando tardiamente ia buscar o resultado.

“Temos que jogar com o regulamento. Agora vamos ver como tiramos proveito dessa vantagem” (Luxemburgo, em entrevista no vestiário após a vitória sobre o Boca Juniors)

Luxa sairia do Fla para perambular por Guarani e Ponte Preta até chegar no histórico Palmeiras de 1993, onde arrumou a equipe deixada por Otacílio Gonçalves. No ano seguinte, a Libertadores parecia próxima, mas Zetti e as trapalhadas da direção palmeirense acabaram com o time. O 4-3-3 era ofensivo e apresentava alguns dinamismos: Evair recuava com a bola, armando o jogo para as entradas de Edmundo e Edílson ou tabelando com Zinho. Saída de bola correta com César Sampaio e muito jogo pelos lados, principalmente na esquerda com Roberto Carlos.

O confronto de ida foi totalmente dominado pelo Palmeiras, mas Zetti pegou tudo e um pouco mais. As duas melhores equipes do país à época cederiam muitos jogadores para a Copa do Mundo de 1994, e como o confronto de volta seria só depois da Copa, a diretoria alviverde resolveu marcar 12 amistosos para arrecadar dinheiro, mas que cansaram demais o time. 2 dias antes, o Palmeiras empatou com o Santos pela extinta Copa Bandeirantes e não teve fôlego para segurar os contra-ataques de Euller e Palhinha que deixaram o São Paulo vivo na competição.

Luxa só disputaria uma Libertadores 10 anos depois, novamente sem sucesso. Após uma temporada perfeita em 2003, apostou na contratação de Rivaldo e Guilherme para fazer a dupla de ataque do Cruzeiro, no 4-3-1-2 que manteve a base do ano anterior, mas que em nenhum momento jogou bem. Luxa saiu após 3 jogos e foi parar no Santos, onde declarou na coletiva de apresentação:

“Meu sonho agora é conquistar um Mundial Interclubes”

Mas não deu. Luxa pegou o time em frangalhos, corrigiu a exposta defesa resgatando Paulo Almeida e posicionou Elano pela esquerda, mais recuado do que com Leão. A nova postura, mais equilibrada no 4-3-1-2 que tanto gosta, parou na altitude e numa cobrança de falta do Once Caldas que sepultou o agora assumido sonho do técnico.

E o sonho da Libertadores voltaria a ficar mais forte no mesmo Santos, em 2007. Bi-paulista e bem no nacional, Luxa armou um  móvel 4-2-2-2, que se transformava em 3-5-2 ou até em 4-3-1-2 com Cléber Santana voltando como volante e muita velocidade pelos lados. Com Zé Roberto em grande fase, Luxemburgo parecia mais perto da Libertadores, já que soube segurar o resultado contra Caracas e America. Mas no tenso duelo contra o Grêmio, falhas decisivas de Adaílton e Ávalos e um gol gremista na Vila foram decisivos para acabar com a melhor Libertadores de Luxa: 11 vitórias, 2 empates e apenas uma derrota.

As pessoas me criticam por eu nunca ter conquistado uma Libertadores. Mas isso não me machuca. Dizem que para se vencer Libertadores tem de dar pontapé, praticar anti-jogo. Eu prefiro buscar esse título jogando futebol envolvente e bonito, como todas as minhas equipes têm demonstrado” (resposta dada a jornalistas após a eliminação do Santos na Libertadores de 2007).

De volta ao Palmeiras em 2009 e com um grande investidor, a Traffic, Luxa apostou nas suas contratações para consolidar o 3-5-2 do segundo turno em 2008, mas bem mais cauteloso. Forçando pela esquerda com Armero e apostando na saída de bola de Cleiton Xavier, como volante, para acionar Keirrison e Diego Souza na frente, o Palmeiras pecava pela falta de organização e pelos espaços que os lentos zagueiros não conseguiam fechar. Luxemburgo podia lançar Souza no lugar de Willians e puxar o time mais para trás, num 3-4-2-1.

Capixaba, Marcão e Jumar foram alguns dos questionáveis nomes que o técnico trouxe. O esquema com 3 zagueiros não decolou e o Palmeiras estava praticamente eliminado quando Cleiton Xavier acertou golaço no fim do duelo contra o Colo Colo que colocou o time nas oitavas. Apesar da santidade ressurgida de Marcos contra o Sport, os problemas continuaram e um nervoso Palmeiras levou 1×1 do Nacional no Palestra e não teve forças para quebrar o 0X0 no Uruguai que o tirou da competição.

No Flamengo, participou apenas da pré-fase e foi demitido pela bagunça política do clube e pelos problemas com Ronaldinho que a estranha escolha por Joel Santana não iria solucionar. E agora no Grêmio, repete erros do passado e amarga sua 6° eliminação, levando em conta que foi demitido do Cruzeiro e do Flamengo quando ainda estava na competição.

Porquê Luxemburgo nunca ganhou uma Libertadores?

Uma mistura de muita cautela fora de casa, como em 1991, 2009 e 2013 podem explicar. Ou também os erros bobos de 2007 e 2004. Faltou um algo a mais, talvez uma motivação para competições desse porte, ou uma união com o elenco, mais ao estilo paizão. Ou uma postura tática equilibrada para buscar o gol fora de casa.

A Libertadores acabou para o Grêmio esse ano, que deve passar por uma reformulação pelos altíssimos gastos que não se traduziram em resultados. Reformulação que pode respingar na demissão do técnico.

Vanderlei Luxemburgo na Libertadores, até agora, não teve um final feliz.

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Renato Maurício Prado comenta Fluminense 2 x 0 Emelec

 

A volta de Fred e uma ótima atuação de Carlinhos (autores dos gols da vitoria sobre o Emelec) foram suficientes para que o Fluminense fizesse o dever de casa e se classificasse para as quartas de final da Libertadores. Mas, uma vez mais, o futebol exibido pelo campeão brasileiro deixou a desejar.

A ponto de, no segundo tempo, já vencendo por 2 a 0, contra um adversário que tinha apenas nove em campo, levar o técnico Abel a pedir desesperadamente o final da partida, antes mesmo dos 45 minutos (se a equipe equatoriana marcasse a vaga seria decidida nos pênaltis).

O Flu enfrentará agora o vencedor do confronto entre Tigre e Olímpia (os argentinos, jogando em casa, derrotaram os paraguaios no primeiro jogo por 2 a 1).

Precisará, entretanto, voltar a jogar bem se quiser sonhar com o título, pois o Atletico Mineiro, que goleou o São Paulo por 4 a 1 está sobrando na turma…

O quadrado ofensivo formado por Ronaldinho Gaúcho, Bernard, Jô e Diego Tardelli é simplesmente encantador. E demolidor. Que o diga Rogério Ceni, que se despediu definitivamente da Libertadores, já que encerrará a carreira no final do ano.

 

Coluna redigida pelo jornalista Renato Maurício Prado para o jornal carioca O GLOBO no dia 09 de maio de 2013